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Achatschnecken

GROßE ACHATSCHNECKEN

Achatina fulica (wissenschaftlicher Name)

Die Große Achatschnecken gehören zu den Afrikanischen Riesenschnecken und wie ihr Name es schon sagt, stammen sie ursprünglich aus Afrika.

Dort sind sie aber eher unerwünscht, da sie sich von Grünpflanzen ernähren und ganze Felder abfressen können und somit einen großen Schaden für Gärtner und Bauern anrichten. Allerdings die Achatschnecken selbst auch gern von den Menschen dort gegessen.

In Europa erfreut sich die Achatschnecke mit zunehmender Beliebtheit als Heimtier. Sie zählen zu den am leichtesten zu haltenden Terrarienbewohnern und können sogar handzahm werden.

Afrikanische Riesenschnecken sind Zwitter, das heißt, sie besitzen sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane und können sich so auch problemlos vermehren.

EIGENE EXEMPLARE

Das Gehäuse unserer Exemplare der Art Achatina fulica kann zwischen 13cm und 20cm lang werden und kann ihren Weichkörper dementsprechend bis zu 30cm ausstrecken. Daher benötigen sie auch ein Terrarium von ausreichender Größe. Dieses ist mit einem lockeren Bodensubstrat, einigen Pflanzen und Moosen sowie einer Wasserstelle ausgestattet.

Besonders gern fressen sie Salat und Gurke, aber auch Äpfel, Birnen, Banane, Paprika, Möhre, Tomate, Schikoree und Zucchini stehen auf ihrem Speiseplan. Außerdem brauchen sie zusätzlich Kalk, um ihr Gehäuse aufzubauen.

Jeden Freitag vollziehen die Schüler der Lerngruppe 6 das Baderitual. Die Schnecken werden vom jeweiligen "Schneckendienst" vorsichtig mit lauwarmen Wasser gewaschen und gebadet.

So erlernen die Kinder ganz hautnah wichtige Dinge, über die artgerechte Haltung und den richtigen Umgang mit diesen außergewöhnlichen Lebewesen.