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Umbau des Tierkellers

in 2008

vom Abriss bis zum Rohbau

Veränderungen im Oktober/November 2008

Nun möchte ich euch endlich über die Veränderungen im Tierkeller berichten und die ersten Fotos zeigen.

Die Idee entstand aus einer Notwendigkeit, da unsere zwei Graupapageien Coco und Jacko sich zu regelrechten Holzwürmern entwickelt haben. Mit vereinten Kräften (einer oben, der andere unten) nagen sie alles an, was sich ihnen Tag und Nacht aus Holz anbietet und das ist ja nicht gerade wenig. Die Ställe der Chinchilla, sämtliche Schranktüren und sogar die Abdeckungen unserer Aquarien.

Dem mussten wir, zumindest nachts, Einhalt gebieten.
Doch die Beiden wieder in einen Papageienkäfig zu sperren, kam für uns nicht in Frage.

Ein großes und geräumiges "Etwas" musste her,
in dem sich die Beiden auch nachts weiträumig aus dem Weg gehen können.
Am Tage gewähren wir ihnen natürlich weiterhin Ausflug im gesamten Tierkeller.

Dann hatte ich den endlich die Eingebung.
Da, wo der alte Kaninchenstall stand, sollte nun ihr neues Nacht-Domizil entstehen.

Als erstes wurde die alte Stallumrandung abgebaut.
Um dort lang führende Rohre zu verdecken, musste eine Zwischenwand gezogen werden. Der Zwischenraum, der dabei zur eigentlichen Kellerwand entstand, wird später als kleines Lager genutzt.

Die neue Rückwand sah aber irgendwie sehr kahl aus.
Mit Hilfe eines riesigen Wandposters entstand ein idyllischer Hintergrund aus einem Wasserfall im Urwald.

Stützpfeiler wurden aufgebaut, die die Größe des Domizils aufzeigten, der Eingangsbereich entstand und alles wurde mit einem Metallgitter bespannt. Derzeit erfolgen Holzarbeiten, wie die Umrahmung von außen oder der Einbau der Eingangstür.

Später erfolgt natürlich noch die Innenraumgestaltung... darüber werde ich bald berichten.

Hier findet ihr einige Fotos, die wir während der bisherigen Umbauarbeiten aufgenommen haben. Viel Spaß beim Anschauen.

die letzten Schritte bis zur Vollendung

und weiter gehts...

Nach der Fertigstellung des Rohbaus folgen die vielen Bastel- und Gestaltungsarbeiten für ein artgerechtes "Vogel-Zuhause".

Zu allererst tauchte ich die alte Fensterwand in ein warmes Grün.
Im Anschluß brauchte ich aber die Pinsel noch, um das komplette Holzgestell des Baus mit Leinölfirnis zu versiegeln. Puh, danach konnte ich keinen Pinsel mehr sehen.

Nun machten wir uns an die Inneneinrichtung. Zwei große Kletterbäume wurden aufgestellt, ein Hängespielplatz aus Ästen und Seilen an die Decke befestigt und viele Beschäftigungsutensilien angebracht.

Aufgrund dessen, dass unser Jacko ja nicht mehr fliegen kann, wurden natürlich alle Plätze irgendwie miteinander verbunden. So kann auch Jacko sich aller Spielplätze bedienen.

Eine kleine Ein- und Ausgangstür wurde eingebaut, die von Coco und ebenso von Jacko benutzt werden kann.

Futter- und Tränkestellen montierten wir in zwei verschiedenen Höhen, so dass die Beiden ganz nach Lust und Laune einen Imbiss nehmen können.

Zum Schluß musste natürlich der Boden noch mit Vogelsand aufgefüllt werden. Ganze 40 Kilo Sand bedecken jetzt den Fußboden.

Der "große Tag" des Einzugs war nun da und wir waren alle sehr gespannt, was unsere zwei "Holzwürmer" zu ihrem neuen Zuhause sagen.
Erstaunlich schnell freundeten sich unsere zwei Grauen mit ihrem neuen Heim an. Je nach Tageslaune klettern sie morgens durch die kleine Türe und besuchen ihre anderen Freunde im Tierkeller. Abends setzt dann der letzte Tierpfleger die Beiden wieder in ihr "Vogel-Zuhause" und wenn das Licht gelöscht wird, machen auch Jacko und Coco die Äuglein zu und tanken auf, für den nächsten erlebnisreichen Tag.

Die weiteren Fotos bis zur Vollendung könnt ihr euch hier anschauen. Ich denke, wir sind uns alle einig, die Arbeit hat sich gelohnt!

eure Manu