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Neubau Papageienvoliere

2012

eine Sommerresidenz für unsere Papageien entsteht

Die Aktion der ING DiBa "DiBaDu und dein Verein" im Jahr 2011 war für uns ein voller Erfolg. Wir hatten es doch wirklich geschafft 8183 Stimmen zu bekommen und erreichten somit den stolzen Rang 479.
Das heißt, wir gehörten zu den 1000 glücklichen Gewinnern und bekamen 1000 Euro für den Bau einer Papageienvoliere auf der Knirpsenfarm.

Ein großer Erfolg, vor allem, wenn man bedenkt, dass insgesamt 19323 Vereine an der Aktion teilgenommen hatten.

Und im August 2012 gingen die ersten Bauarbeiten los, natürlich beginnend mit dem Fundament.

2014 - BAUFORTSCHRITT

Leider haben wir es im Jahr 2013 nicht geschafft, mit den eigentlichen Bauarbeiten weiterzumachen. Auch bei so einem relativ kleinen Bauvorhaben sind Fachleute von Nöten, damit das Bauwerk auch an die Bedürfnisse der Tiere angepasst werden kann.

In 2014 ging es endlich weiter. Wir hatten neue Kontakte geknüpft und die Planung ging in kleinen Schritten voran.




Endlich gab es Baufortschritte zu vermelden.

Durch eine sehr aufmerksame Familie einer Schülerin lernten wir den Tischler Tom Sader kennen. Er erfüllte uns den Traum und baute eine tolle Schutzhütte für die Papageienvoliere. Er und sein Vater übernahmen die Planung und Fertigstellung, wir übernahmen die Materialkosten, ein wirklich guter Deal!

An einem Tag wurde das Häuschen errichtet und die ersten Volierenteile aufgestellt.

Leider eröffneten sich zwei neue Baustellen. Zum einen war jetzt plötzlich die Bodenfläche ein paar Zentimeter zu klein und zum anderen war die Steinmauer vor der Voliere schon ziemlich marode, so dass wir jetzt eine Lösung finden mussten, dass nicht eines Tages die Mauer durch Regen derart unterspült wird, dass womöglich das gesamte Fundament abrutschen könnte.

Eine Lösung war bereits in Planung, also Fortsetzung folgt!!!

Ende 2014

Dringend musste die Mauer vor der künftigen Voliere gestützt und das Volierenfundament vergrößert werden. Dabei half uns die Firma Bau- und Bauelemente Wagenknecht aus Berlin Weißensee.

Es wurde ein Betonfundament in L-Form hinter die Mauer gesetzt und mit dem Volierenfundament verankert. Zum einen war so die rissige Natursteinmauer gesichert und auch die Gefahr gebannt, dass die Voliere abrutschen könnte. Zum anderen hatte nun auch die Voliere einen passenden Untergrund.

Und unser ehrenamtliche Mitarbeiter Rene baute noch im November ein Schutzdach über die Außenvoliere. Dafür nahmen wir das alte Wellplaste, was vorher den Waschbären Schutz bot. Diese bekamen ein größeres Dach und das noch funktionstüchtige alte Wellplaste fand somit gleich eine neue Verwendung.

2015

Im März 2015 wurde die Außenvoliere liebevoll eingerichtet und es gab bei warmen Sonnenschein ein erstes Probesitzen von Graupapagei Coco. Er pfiff und erzählte, aber traute sich noch nicht von der Stelle.

Und die Arbeiten sind noch nicht beendet. Der Innenraum vom Schutzhäuschen wurde gefliest und muss ebenfalls eingerichtet werden. Vor dem Eingang wird noch eine Schläuse gebaut, sicher ist sicher.

Juni 2015 - endlich ist es soweit ;-)

Am 4.Juni 2015 durften nun endlich unsere 3 Radaunudeln Coco, Louis und Cocos in ihr Sommerquartier umziehen.

Begeisterung sieht zwar anders aus, aber von Tag zu Tag trauten sich die 3 schon mehr zu.

Coco fand den Weg gleich alleine raus und pfiff munter vor sich hin, Louis schaute um die Mittagszeit im Außenbereich vorbei und suchte sich einen bequemen Sonnenplatz und Cocos machte lediglich 2 kurze Ausflüge hinaus, blieb dann aber doch lieber noch im sicheren Innenbereich und brabbelte vor sich hin, ohne sein übliches Gekreische.

Während sich Coco und Cocos eine Weintraube schmecken ließen, wurde Louis ein bisschen verwöhnt, er hatte es offensichtlich arg nötig, die alte Schmusebacke.

In den Tagen darauf wurden wir immer wieder kleine Veränderungen in der Einrichtung vorgenommen, bis sich unsere Rabauken dort größtmöglich wohlfühlten.

Alles in allem sind wir stolz und glücklich, dass wir es nun endlich geschafft haben!!

Ein kleines update aus dem Winter 2016/2017.

Nachdem der Verein zustimmte, die Voliere mit einer Niedrigenergie-Infrarotheizung auszustatten, leben nun unsere Papageien ganzjährig in der Außenvoliere. Und es ist immer wieder überraschend, wie sehr sie auch bei niedrigen Temperaturen den Außenbereich nutzen und uns mit ihrem Geplapper unterhalten.
Die frische Luft ist eben immer die gesündeste.